Besinnliches Weihnachtsfest

Liebe Grünen Freunde und Mitglieder,

das Jahr 2019 war in vieler Hinsicht ein Hammer, sowohl ins Negative als
auch ins Positive. Auf der einen Seite stehen Bewegungen wie Fridays for
Future, Pro Biene und unsere Wahlerfolge, auf der anderen Seite stehen der
faule Kompromiss zum Klimaschutz in Madrid, ein Windkraftverhinderer als
Staatsekretär im Wirtschaftsministerium und ein Klimapaket, das seinen Namen
nicht verdient.

In dieser Stimmung ist meine Weihnachtsbotschaft entstanden:

Dieses Bild des Fortschritts, der über die Welt braust, ist 40 Jahre
alt. Wir wussten damals schon, was passieren wird, wenn wir nichts ändern.
Und nun sind es noch 10 Jahre, wenn´s gut geht, bevor das Klima endgültig
ins Katastrophale kippt, sagen uns die Wissenschaftler.

Woher kann die Hoffnung und die Zuversicht kommen, dass auch unsere Enkel in
einer Umgebung Weihnachten feiern können, die wir uns für sie wünschen?

Indem wir auf die Herausforderungen zugehen und mit unserer Kreativität und
Schöpfungskraft aktiv zupacken, Veränderungen zulassen und gestalten, im
konstruktiven Diskurs und kooperativen Miteinander über Trennendes hinweg.

So entwickeln wir die Vision weiter, die in der eigentlichen Botschaft des
Weihnachtsfestes ruht. Frieden, Gerechtigkeit und ein Leben in Würde für
alle!

Wir haben viel erreicht. Und trotzdem ist es noch nicht genug, das zeigt das Ergebnis in Madrid.
Hier die Rede von Greta Thunberg in Madrid:

Thunberg: „In drei Wochen beginnt ein entscheidendes Jahrzehnt”

„In drei Wochen beginnt ein entscheidendes Jahrzehnt. Und es gibt Hoffnung. Sie liegt aber nicht bei den Politikern. Sie liegt bei uns Menschen."Greta Thunberg hält eine aufrüttelnden Rede beim Weltklimagipfel. Sie ruft dazu auf, nicht über sie als Person zu diskutieren – sondern über die Wissenschaft und die nötigen Maßnahmen zum Klimaschutz:

Gepostet von Zeit im Bild am Mittwoch, 11. Dezember 2019

 

Durch Euer Engagement helft Ihr mit, dem Ziel näher zukommen, für all die umwälzenden Probleme unserer Zeit Lösungen zu finden und umzusetzen. In der Demokratie brauchen wir Mehrheiten. Dass es auch in unserem immer noch sehr konservativen Wahlkreis möglich ist, solche Mehrheiten für gute und tragfähige Veränderungen zu schaffen, zeigt uns nach dem Erfolg bei der Landtagswahl auch das Jahr 2019 mit den sehr guten Ergebnissen in Europa und hier bei der Kommunalwahl.

Das alles wäre ohne Euch nicht möglich gewesen. Und nun arbeitest Du, Andrea mit Deinem Team, auf Landesebene und hier im Landkreis intensiv und mit gutem Erfolg daran, unsere Themen voranzubringen.

Ihr als Mandatsträger*innen in den Gemeinden und im Landkreis stellt Euch den überholten verkrusteten Haltungen der ewig Gestrigen entgegen und skizziert Wege in eine ökologische, ökonomisch erfolgreiche Wende.

Und wir im Vorstand versuchen, Euch dabei zu unterstützen. Auch Euch, meinen Kolleg*innen im Vorstand gebührt dazu Dank.

Und Ihr alle, die Ihr für unsere Sache werbt, die Ihr in Euren Netzwerken täglich von Angst geprägten Haltungen entgegentretet, rassistischen Bestrebungen widersprecht und Diskussionen aushaltet, die nicht in der Komfortzone stattfinden, auch Ihr habt unseren Respekt und unsere Dankbarkeit.

So wollen wir dann auch das neue Jahr beginnen. Aber jetzt schauen wir erst auf die Weihnachtsfeiertage.

Im Namen des ganzen Vorstands wünsche ich Euch ruhige Tage. Egal, ob und was Ihr glaubt, eines ist sicher. Ab Weihnachten wird das Licht wieder heller. Ich wünsche Euch, dass für Euch das Licht auch innen wächst.

Frohe Weihnachten!

Ich wünsche Euch ein besinnliches Weihnachtsfest, in dem Eure Begegnungen
Euch Kraftquellen sein mögen. Wir wissen nicht, was das Neue Jahr bringen
wird. Möge es Euch gewogen sein und Euch das bescheren was Ihr braucht und
was Ihr Euch wünscht.

Und im Neuen Jahr arbeiten wir weiter an unserem Projekt Zukunft.

Liebe Grüße
Klaus Ernst Harter

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