Technischer Ausschuss des Gemeinderats (TA)09.05.2019  –

Bekanntgaben:

Auf dem Gelände der Gärtnerei Braun will Reisch-Bau einen Wohnblock bauen. Es sollen 19 Wohnungen entstehen. Dreigeschossig und mit Penthaus. Wohnungen sollen bis zu 100 qm haben. Geheizt werden soll mit Geothermie.

Es soll 21 Stellplätze geben, teils überdacht.

Die jetzigen Gebäude werden abgerissen.

Siehe auch Bericht der Schwäbischen Zeitung…

  1. Nitratbericht

Beigeordneter Striegel:

Nach Ablauf der Verträge haben die Landwirte die Möglichkeit, zum traditionellen Anbau zurückzukehren.

Techn. Leiter Übelhör:

2018 war das wärmste Jahr seit der Beginn der Messungen. Es gab ganz wenig Regen, und es wurde weniger Nitrat ausgewaschen.

Es gab aber hohe Nitratgehalten in den beprobten Bodentiefen (bis zu 80 kg Nitrat pro Ha. )

Der Nitratgehalt im Grundwasser ging aber deutlich zurück.

Es mussten andere Brunnen in Betrieb genommen werden, weil der Wasserpegel stark sank, sodass Verunreinigungen ins Wasser gekommen wären.

So machen die Stadtwerke ein ständiges Brunnen-Management!

Am  Brunnen 2 im Mannsgrab ging die Förderung hoch, die Nitratwerte des Wassers sanken, aber durch das fehlende Grundwasser (Gefahr der Verunreinigung, Schädigung…muss der Verbrauch wieder heruntergefahren werden.) Im Jahr 2018 fiel der Grundwasserstand im Mannsgrab um einen Meter. (Der Gesamtstand ist 18 . 20 m ). Auch der Nitratgehalt fiel, vermutlich, weil es weniger Auswaschung des Bodens durch Regen gab. Dadurch  konnten die Nitrat-Grenzwerte am Brunnen und am Trinkahn eingehalten werden.

In der Trinkwasserfassung Braunenweiler gab es einen riesigen Grundwasserabfall von 3 m.

Es wurde mehr Wasser aus Bierstetten gepumpt, und prompt stieg dort der Nitratgehalt

Vorschläge zu Verbesserungsmaßnahmen:

    1. Extensivierung von Flächen im SchALVO-Gebiet (Öffentlich), hier gibt es Zuschüsse.
  • Anbau von Silphie (öffentlich)

der Anbau von Silphie steht allerdings nicht im Sanierungskatalog der SchaLVO

  1. Fördermaßnahmen außerhalb des Wasserschutzgebietes (keine SchALVO-Förderug.

Die Stadtwerke (SWBS) fördern dies finanziell.

Die geförderten Gebiete machen fast 100 ha aus.

Es gibt hierfür schon einige Pflegeverträge.

Die SchALVO-Förderung wird immer nur jährlich genehmigt, dies führt zu Unsicherheit. (Zuschüsse wurde in BW gekürzt). Auch darf das Land nicht kofinanzieren, wenn es SchAVLO-Unterstützung gibt (dies wird sonst abgezogen.)

Möglicherweise werden aufgrund der strengeren Dünge-VO auch SchALVO-Mittel gekürzt.

Die Förderung durch die Stadt (SWBS) soll über 5 Jahre laufen. Viele Landwirte haben sich bereit erklärt, mitzumachen.

Stellungnahme Wolfgang L:

Großer Dank an die Stadtwerke und insbesondere an den Technlschen Leiter, Herrn Übelhör, der an diesem Thema schon lange arbeitet.

Es gibt keinen Grund , an der Bereitschaft der Stadtwerke zu zweifeln, hier voranzukommen.  Erfreulich, dass auch die Landwirte inzwischen bereit sind, hier mitzuarbeiten. Das haben wir Grünen auch schon in letzter Zeit gespürt. Ein großer Erfolg ist auch, dass die Stadtverwaltung insbesondere Herr Striegel, bereit ist, hier Geld in die Hand zu nehmen (auf die Frage, wieviel das ist, konnte Herr Striegel im TA noch nicht antworten.).

H . Striegel: „Wenn viele Grünland oder Silphie anbauen, sind wir glücklich“

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