Familienzentrum St. Martin ist eine „Leuchturmeinrichtung“ für Gammertingen und weit darüber hinaus.

16.06.2017: (PM) Die Grüne Bundestagsabgeordnete Franziska Brantner besucht in Gammertingen ein vorbildliches Beispiel für eine gelungene Umsetzung des Konzeptes eines Familienzentrums.
Genau so soll es sein.

Alle Angebote rund um die Stärkung der Familie sind in St. Martin unter einem Dach gebündelt. Aktuell besuchen 93 Kinder aus 23 Nationen im Alter von 1 bis 6 Jahren Die Kindertagesstätte St. Martin.

Zusätzlich werden Kinder, die vom Schulbesuch zurückgestellt wurden, und Kinder, die im letzten Jahr vor der Einschulung noch Unterstützung brauchen, von einer Grundschullehrerin und einer Erzieherin in einer Präventivgruppe gefördert.

In St. Martin gibt es noch zusätzlich ergänzende Angebote zum Erlernen der deutschen Sprache in einer internationalen Frauengruppe, ein Elterncafé zum gemeinsamen Austausch und mit wechselnden Referenten und ein „Kleiderkämmerle“ für Kinderbekleidung als Teil des Familienzentrums.

Die gebotene Hilfe ist sehr umfassend, vom Ausfüllen von behördlichen Formularen bis zur Familienberatung…sogar die eine oder andere Jobvermittlung war schon dabei.
Zusammen mit Martin Fiedler von der Stadtverwaltung, führte die sehr engagierte Leiterin Christine Manz die grüne Familienpolitikerin Brantner und die Fraktionsvorsitzende im Kreistag Susanne Scham durch das Haus, in dem wirklich jede Ecke, vom Keller bis unters Dach, bestens ausgenutzt und mit Leben erfüllt ist.

Nach dem Rundgang wurde in einer Gesprächsrunde, bei Kaffee und internationalem Gebäck, die Thematik noch vertieft. Die Kita ist mit 100% morgens und 80% mittags, sehr stark belegt, was auf eine sehr hohe Akzeptanz der Elternschaft schließen lasst.

Frau Manz machte hier auf die doch recht dünne Personaldecke des Familienzentrums und die sehr hohe Belastung der Mitarbeiter aufmerksam und fordert von der Politik mehr finanzielles Engagement.

Ein Herzensanliegen der Leiterin seit Jahren sind gebührenfreie Kitas. Brantner gab der Leiterin hier durchaus Recht, wies aber auf die Prioritäten hin, zuerst kommt die Personaldecke, dann die Gebührenfreiheit, beides zusammen sei wohl schwer durchsetzbar.

Kreisrätin Susanne Scham forderte die Weiterentwicklung von weiteren Kitas im Kreis zu Familienzentren nach Gammertinger Vorbild, „vier bis fünf weitere täten dem Kreis Sigmaringen sicher gut“, so Frau Scham. „So wie man hier in Gammertingen sieht, leisten Kinder- und Familienzentren einen wichtigen Beitrag für die Integration von Familien im Sozialraum und sind zukunftsweisend in der frühkindlichen Bildung“ ,resümiert die grüne Bundestagsabgeordnete zum Schluss des Besuchs.

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